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Digitalisierung: Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht

Sunnie Groeneveld, Managing Partner Inspire 925, publizierte in der “Schweiz am Sonntag” am 8.1.2016 einen Gastkommentar. Ihre Kernaussage:

“Ein erfolgreicher digitaler Wandel bedingt auch einen kulturellen Wandel. Damit wir uns nachhaltig einen zukunftsfähigen Platz in der Wertschöpfungskette der Weltwirtschaft sichern, ist unabdingbar, dass jeder Einzelne in der Schweiz die Digitalisierung primär als Chance sieht, wo man, statt in Gärtchen zu denken, zusammenarbeitet, wo wir die Angst vor dem Scheitern niederlegen, wo wir neue Ideen für Geschäftsmodelle laufend ausprobieren, und wo wir, ohne uns an unnötige perfektionistische Details zu klammern, auch einfach mal machen und vorangehen. Der Weg entsteht, wenn man ihn geht. Und entsteht vor allem dann, wenn wir ihn 2017 mit Offenheit, Vertrauen, Ideenreichtum und Tatendrang zusammen gehen.”

Den Gastkommentar in voller Länge finden Sie online bei der Schweiz am Sonntag.

HR Today Column: “Raus aus der Komfortzone!”

[in GERMAN] Um Grossartiges zu bewegen, müssen wir unsere Komfortzone verlassen. Denn erst wenn wir Neues wagen, wachsen wir über uns hinaus und erklimmen neue Höhen. Das gilt für Unternehmen genauso wie für Talente. Aber was heisst das für HR?

Von den letzten acht Jahren habe ich vier zwischen New York und Kalifornien verbracht und weitere vier in Zürich. Auf beiden Kontinenten durfte ich mit Firmen aus verschiedenen Sektoren an innovativen, industrieübergreifenden Projekten arbeiten, insbesondere seit wir 2013 Inspire 925 gründeten, 2014 unser Buch «Inspired at Work» veröffentlichten und 2015/2016 im Rahmen unseres Mandates von der Standortinitiative digitalswitzerland (ehem. DigitalZurich2025) mit über 30 Grossfirmen zusammenarbeiteten. Der Kontext hat sich in diesen acht Jahren immer wieder gewandelt, aber eines galt immerzu: Die besten Resultate und der grösste Impact wurden erreicht, wenn sich Entscheidungsträger an Opportunitäten heranwagten, die ausserhalb ihrer ursprünglichen Komfortzone lagen. Indem sie sich auf eine neue Idee, einen neuen Ansatz, eine innovative Lösung einliessen, wuchsen sie über sich hinaus und brachten ihre Organisation (und sich selbst) weiter.

Den ganzen Blogpost von unserer Gründerin Sunnie Groeneveld finden Sie beim HR Today Blog.

Impact 2015-2016 of digitalswitzerland (formerly DigitalZurich2025)

In July 2015 Marc Walder, CEO of Ringier, Switzerland’s largest media corporation, brought together 20 of the most powerful corporations, academic institutions and political leaders of the country around the shared vision of turning Switzerland into a leading digital innovation hub of Europe. On July 2, 2015 Inspire 925 received the official mandate from these 20 leader and founding members to build up the office of DigitalZurich2025’s association and deliver the five main initiatives. Less than one and a half years later, all five main initiatives have been successfully delivered, and the regional initiative DigitalZurich2025 has turned into a national one, under the new name digitalswitzerland. Below find a short video summarizing our impact in 3.25 minutes that was premiered to its now over forty members at the general assembly of digitalswitzerland.

Culture Eats Strategy for Breakfast

Our founder was invited by Swisscom KMU Business World to write an article about Peter Drucker’s famous saying: “Culture Eats Strategy for Breakfast.” You find the full article (in German) reprinted below. 

Unternehmenskultur ist wie der Charakter eines Menschen, ein amorphes Wesen, das einen mächtigen Einfluss auf alle Handlungsaspekte ausübt. Sucht man nach einer Definition, wird man mehrfach fündig. So umschreiben beispielsweise Bright und Parkin den Begriff mit „So machen wir das hier“, während McLean und Larkin ausführlicher werden: „Unternehmenskultur ist die Sammlung von Traditionen, Werten, Regeln, Glaubenssätzen und Haltungen, die einen durchgehenden Kontext für alles bilden, was wir in dieser Organisation tun und denken.“

Der weitreichende kulturelle Einfluss bestätigt sich auch in einer Harvard Business Review Studie in der gezeigt wird, dass der Führungsstil am stärksten von der firmeninternen Kultur geprägt wird. Tatsächlich ist es 30% wahrscheinlicher, dass man ähnliche Führungskompetenzen bei zwei Mitarbeitern findet, die in unterschiedlichen Positionen beim gleichen Unternehmen arbeiten, als bei zwei Mitarbeitern, die in der gleichen Position bei verschiedenen Unternehmen tätig sind.

Anders formuliert, die Führungskompetenz – also die Art und Weise wie ein Mitarbeiter lernt, Zusammenhänge analysiert, Visionen gestaltet, sich am Arbeitsplatz engagiert und seine Aufgaben ausführt – lässt sich eher von der Unternehmenskultur als von der Position innerhalb der Firma ableiten. Dem ist selbst so, wenn man zwei Mitarbeiter in ähnlichen Firmen vergleicht; die also im gleichen Industriesektor oder geografischen Region angestellt sind. Als Beispiel kann man sich einen britischen Uhrmacher vorstellen, der für Swatch in Biel arbeitet. Die Tatsache, dass er bei Swatch angestellt ist, verrät mehr über seine Führungsqualitäten, als die Tatsache, dass er Brite ist, dass er in der Uhrenindustrie tätig ist oder dass er als Uhrmacher arbeitet. Des Weiteren, ist es wahrscheinlich, dass seine Fähigkeiten eher einem Schweizer Controller bei Swatch in Biel ähneln, als einem britischen Uhrmacher bei Rolex in Genf.

Diese überragende Wichtigkeit der Kultur wurde von Peter Drucker mit dem treffenden Ausdruck kommentiert: „Culture eats strategy for breakfast.“ Denn obwohl Unternehmenskultur oft als „vage,“„abstrakt“ und „unfassbar“ wahrgenommen wird, kann keine Strategie längerfristig erfolgreich sein, wenn sie nicht von der Unternehmenskultur getragen wird. Erfolgreiche Beispiele werden zunehmend auch in den Medien zelebriert, man denke nur an die vielen Pressemeldungen über den Google Sitz am Hürlimann Areal in Zürich.

Doch was tun nun Führungskräfte, die neu im Unternehmen sind und Änderungen herbeiführen wollen? Jeffrey McCracken widmete sich dieser Fragestellung als er 2006 einen Artikel über den Kulturwandel bei Ford für das Wall Street Journal schrieb. Seine Erkenntnisse: Die drei grössten Hindernisse für neue Manager sind, dass man die bestehende Firmenkultur nicht kennt bzw. ausreichend respektiert, dass man fälschlicherweise annimmt, die bestehende Kultur würde die strategische Neuorientierung problemlos tragen und dass man das eigene Verständnis der Unternehmenskultur nicht ausreichend den Mitarbeitern kommuniziert.

Wer also längerfristig in einem Unternehmen etwas verändern möchte, muss sich notwendigerweise mit kulturellen Fragen beschäftigen. Dennoch sollte man „Culture eats strategy for breakfast“ nicht fehlinterpretieren. Ein gesunder Appetit auf strategische Ziele und strategisches Management ist gut, die wichtigste Mahlzeit des Tages bleibt aber das Frühstück. Denn am Anfang jeder Veränderung steht die Kultur.

HR Today Writes About Our Project with Swissôtel

HR Today featured our pilot project with Swissôtel in their March issue in an article on internal communications. The main objective in this project was to increase employee engagement across several Swissôtel locations by introducing a new set of internal communication channels that allowed for better cross-departmental and cross-regional exchange.

The program was centered around enabling a better (and more informal) flow of idea and information sharing as well as nurturing employee connections between hotels. The centerpiece of our program was the Talk! employee community platform powered by our technical partner Beekeeper, a firm specialized in online community solutions. The program was further complemented by a set of activities from our communication, team and leadership modules.

Before and after, an assessment was carried out which proved significant and positive. The results were later used in a research paper that was produced in collaboration with the Economic faculty of the University of Zurich with the title “The Impact of Internal Social Company Networks on Employee Satisfaction.”

If you would like to receive further information about the project, please get in touch with us.